Restekiste Projekt: Loop-Schal

Stoffreste hebe ich ja grundsätzlich auf. Alles, was größer ist als eine Visitenkarte, kann man noch gebrauchen und kommt in die Restekiste. Davon habe ich inzwischen drei. Also, wo sind die brauchbaren Lösungen, die kleinen Stoffstücke noch sinnvoll zu verarbeiten? Achja stimmt – dafür wurde das Patchwork erfunden! Und ich hab sogar mal einen Patchwork Kurs an der VHS gemacht – im letzten Jahrhundert/tausend. Seitdem weiß ich übrigens, wie unbedingt man dafür einen Rollschneider, ein Schneidelineal und eine Schneidematte braucht. 
Es war klar, eine Decke soll’s nicht werden – ist zu aufwändig . Kann man eigentlich auch Kleidung patchworken? Warum nicht? Ich hätte da ein paar Ideen, sowas hier? Kann man das anziehen?

Ich hab mich entschieden, erstmal einfach anzufangen, mit einem Loop-Schal. Dafür habe ich sechs verschiedene Jerseyreste aus der Kiste geholt, in blau/grün/braun Tönen. 24 Dreiecke hab ich zugeschnitten und zu einem Loop zusammengepuzzelt. Damit der Schal warm hält und Stand hat (damit man das Muster auch sehen kann), ist er innen mit Fleece verstärkt und die Innenseite ist aus einem leichten Baumwoll-Webstoff.

Das ist ein Projekt aus meinem Kleiderschrank – es ist schon ein bißchen her, dass ich ihn genäht habe. Er wird viel getragen und peppt schlichte Outfits auf. 

Und das Patchwork-Kleid steht noch immer auf der To-Sew-Liste…

Zu sehen bei: RUMS

 

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