Best of 2020 – The Sewing Oscars

Klar, dass ich auch dieses Jahr wieder dabei bin, bei der glamourösen Preisverleihung für meine selbst genähte Modekollektion. Ich mag es, mir im Rückblick anzuschauen, was ich alles gemacht habe und Resümee zu ziehen. Also, erstmal ein Glas Prosecco holen und dann geht´s los mit der Verleihung der Oscars bis spät in die Nacht!

Hier eine Übersicht der Nominierungen:

34 Teile, davon 6x Refashion, 4x Upcycling – also 24 neue Textilien.
2 Strickprojekte, für 5 Teile habe ich Stoff neu gekauft, der Rest ist Stoffabbau.

Beste/r HauptdarstellerIn – das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück
Da gibt es dieses Jahr keinen eindeutigen Sieger. Große Liebe ist mein erst kürzlich genähter Shibori Sweater. Meistgetragen aber der gestrickte Drops Summer Shells Sweater aus Alpaka.

Beste/r NebendarstellerIn – das am besten zu kombinierende Kleidungsstück
Wie im letzten Post bewiesen: der Rock passt zu (fast) allem! Aber kombinierbar ist meine Garderobe ohnehin sehr gut untereinander.

Beste Regie
Das wäre das Top mit Chevron Muster aus dem Buch „Color Blocking“, Stiebner Verlag. Ich hab dafür eine alte Leinenhose zerlegt, ein Bein schwarz gefärbt, das Schnittmuster passend abgewandelt, 54 Dreiecke zugeschnitten und zusammengesetzt.

Bester Schnitt
Das war in diesem Jahr Frau Frida. 2 Exemplare hatte ich schon in 2018 genäht. In 2020 nochmal drei – plus eine gestrickt!

Bestes Drehbuch
Ich bekenne mich schuldig, ein Anleitungs-Ignorierer zu sein. Aber bei meiner Persephone Hose hab ich mich über die tolle Anleitung für den Hosenstall mit Knopfleiste doch gefreut.

Ehrenoscar
Hier gibt es ein Kopf-an-Kopf Rennen. Der Dino Pyjama für meinen Neffen war eigentlich klar vorn. Aber zu Weihnachten gab es auf ausdrücklichen Wunsch für meinen Bruder NOCHMAL genau den gleichen Pulli wie vor 4 Jahren – den hat er nämlich zu Tode getragen, so gern mochte er ihn. Das ist einen Oscar wert!

Beste Kamera
Hier gewinnt mein Fotoshooting der Dirndl-Refashion Teile.

Beste Visuelle Effekte
Das sind meine Shibori gefärbten Kleidungsstücke – Yoga Set und Sweatshirt.

Bestes Kostümdesign
Hier hab ich nix. Aber ich weiß, ihr wollt mich nochmal in den Dirndln des Grauens sehen….


Bester Dokumentarfilm
Leider keine Nominierungen…

Beste Maske
Ich habe für mich selbst nur 3 Masken genäht, ich muss wirklich nicht oft eine tragen. Aber viele viele für andere Leute. Zu allererst welche für eine Chorkollegin, die zeitgleich mit dem ersten Lockdown ein Baby in der 25. SSW zur Welt gebracht hat – zu einem Zeitpunkt, an dem es keine Masken zu kaufen gab und auch die Klinik keine hatte! Auch mein Chorleiter bekam einen Satz Masken für seine Familie. Mit Notenmotiv bestempelt.

Goldene Himbeere (Anti Oscar)
Einen richtigen Fail gab es zum Glück keinen. Nur Teile mit Mängeln. Der graue Nickipulli begeistert mich optisch noch immer nicht, aber hat sich im Home Office sehr bewährt und ist gemütlich. Auch das Afra Top war optisch enttäuschend und sitzt auch nicht so toll. Im nächsten Jahr hab ich einige Fibre Mood Schnitte auf der Nähliste, mal schauen ob das paßformmäßig eine gute Idee ist…


Nur einmal ausgeführt hab ich bisher das schöne Cuff Top. Es gab einfach keine Gelegenheiten was mit Glitzer zu tragen und noch dazu empfinde ich die Lurexstreifen als kratzig. Ganz doll enttäuscht bin ich von der Qualität des Stretch-Stoffes aus dem ich meine schwarze Chino genäht habe. Nach drei mal waschen und einer Radtour sieht die aus, als hätte ich sie seit 3 Jahren in Dauerschleife an… ausgebleicht an den Nahtkanten und am Popo. Ich werd nochmal eine Packung Simplicol dran verschwenden und hoffe das bleibt dann länger schwarz. Ich hab aber auch schon neuen supertollen schwarzen Chinohosen-Stoff aus Hanf/Biobaumwolle…


Und damit kommen wir zu meinem tatsächlichen Fail: der Stoffdiät! In der ersten Jahreshälfte hab ich es noch ganz gut geschafft. Aber auch da schon eine Ausnahme gemacht für weiße Stoffe, die ich zum Färben brauchte. Darüber hinaus waren es noch ein paar Meter (unter 10), immerhin so gut wie keine Käufe, die ins Lager gewandert sind, sondern gezielt für 5 meiner 34 Projekte waren (oder für Geschenke) und vernäht wurden. Im Dezember bekam ich dann aber zwischen Lockdown light und Lockdown 2 einen richtigen Shopping-Anfall, unter anderem hab ich einen Stapel Hanf/Biobaumwollstoffe direkt in China bestellt – im End of Year Sale. Damit sich die Frachtkosten rechnen, natürlich direkt ausreichend… für 2021 hab ich also quasi schon ausgesorgt. Theoretisch.

Ich hab mich jetzt zweimal an #makenine Nähplänen versucht – 9 Projekte für ein Jahr im voraus (auf Instagram sehr verbreitet). Meine Nähwunschliste enthält aber mindestens 50 Teile, wie soll ich mich da auf 9 festlegen…? Dennoch, ich hab mich in den letzten Jahren deutlich mehr als früher damit beschäftigt, zu fokussieren, welche Kleidung ich wirklich haben möchte. Vor allem Visualisierungen wie bei makenine führen zu sehr konkreten Plänen. Im letzten Jahresrück- und -ausblick hatte ich euch 4×9 Projektideen gezeigt. Immerhin ein Drittel dieser Ideen habe ich umgesetzt. Ein weiteres Drittel schaffe ich bestimmt dieses Jahr. Weshalb ich jetzt getrost auf eine neue Liste verzichten kann… (aber trotzdem schon eine angelegt habe).


Gern schau ich mir auch noch beim Me Made Mittwoch die Jahresrückblicke der Community an.

34 Gedanken zu „Best of 2020 – The Sewing Oscars“

  1. Hallo Kathrin,

    auch wenn ich es schon erwähnt habe, bin ich immer wieder von Deiner Kreativität, Deinen Upcyclingideen Nachhaltigkeit beeindruckt. Ebenso mag ich Deinen Stil und die Fotos von Deinen Kleidungskombinationen 🙂
    Ich werde Dir auch in diesem Jahr folgen… und freue mich auf Deine Projekte.

    Liebe Grüße,
    Sandra

  2. Juhu, ich freu mich sehr, dass du wieder dabei bist, bei den Sewing Oscars, danke für diesen inspirierenden Post. Deine Dirndl-Vergleiche sind extrem lustig! Toll, was du dann im Endeffekt daraus gemacht hast! Dein Chevron-Top finde ich auch super, und natürlich dein Batikset! Ich wünsche dir ein ganz tolles Jahr 2021!

  3. Wieder ein schöner Rückblick! Ich finde dein Blog immer so inspirierend, insbesonders was es das Upcycling und die Nachhaltigkeit angeht.
    Ich bin gespannt auf das was das neue Jahr bringt vor allem die Berichte über Wäsche und Polyesterfreie Sportbekleidung. Zwei Bereiche wo ich mich langsam rantrauen möchte.
    LG Sue

    1. Vielen Dank, liebe Sue! Ja, im Alltag haben sich meine Soft-Bra Schnittmuster noch nicht als die optimalen Lösungen herausgestellt, da werde ich also noch weiter experimentieren und optimieren. Wohingegen die Baumwoll-Leggings (mit genug Elasthan) absolut alltagstauglich sind, zumindest für meinen Sport – Yoga und Tanzen. Da möchte ich aber auch noch Schnitte ausprobieren, die ganz ohne Plastik auskommen, das werden dann naturgemäß eher etwas weitere Hosen.

  4. Sehr schön, dein Rückblick. Ich muss noch ein, zwei Teile auf dem Blog präsentieren, dann werde ich meinen auch verfassen. Genau wie du mag ich die Rückschau und nehme sie auch immer als Anlass zur Reflektion, was gut war, was besser sein kann, damit ich meine Kleidung lange und gern trage.
    Ganz viel Näh- und Strickfreude wünsche ich dir in 2021 – und dass in diesem verrückten Jahr die Stoffdiät nicht geklappt hat, finde ich definitiv verzeihbar. Ich habe mich auch an den ein oder anderen Belohnungskäufen festgehalten … nicht nur Materialien. Liebe Grüße!

    1. Zum Glück ist mir die Freude daran nicht abhanden gekommen in 2020, obwohl man – wenn man ehrlich ist – noch nie so wenig neue Kleidung „brauchte“, wie in dem Jahr. Der Spaß am kreativen Prozess stand deshalb vielleicht auch im Vordergrund mit den ganzen Upcycling Teilen. Weniger der Kleiderschrank.

  5. Ich erinnere mich noch gut an das Oberteil aus der alten Leinenhose mit den vielen einzelnen Teilen und bin nachwievor sehr beeindruckt davon! Bei der Stoffdiät habe ich im Laufe des Jahres ähnlich versagt, da können wir uns die Hand reichen – oder eben den Stoffstapel 🙂

    Liebe Grüße, Anne

    1. Ja, ich weiß da sind wir nicht alleine. Aber gut ist es trotzdem nicht, dieses Anhäufen von Stoffen. Ich möchte zumindest nochmal gründlich aussortieren und Stoffe verschenken oder Tauschen. Die neue Stoffetauschen Website werd ich mal dafür ausprobieren.

  6. Ich finde es immer wieder schön deine Upcycling Projekte zu sehen, auch die gebatikten Sachen gefallen mir so gut. Ich kann gar nicht den einen Liebling festmachen, sie sind alle so schön! Es macht immer richtig Spaß hier mitzulesen und die vielen Outfitkombinationen zu sehen, daher freue ich mich auf das neue Nähjahr 🙂

    1. Dankeschön Jenny! Da wirds auch dieses Jahr bestimmt mehr von geben, Batikstoffe liegen hier noch und die Upcyclingkiste gibt auch noch einiges her…

  7. Wow!! Was Du alles für unglaublich schöne Sachen gezaubert hast! Dein Patchwork Oberteil ist irre schön! Ich bewundere Deine Geduld und dass du in diesem wilden Jahr so viel Elan fürs Nähen hattest. Bei mir stand die Nähmaschine einige Zeit still weil mir die Muse gefehlt hatte.
    Deine Freude am Nähen ist ansteckend. Danke für so viel Inspiration!
    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Danke Sandra! Tja, in meinem kinder- und tierfreien Singlehaushalt blieb halt auf jeden Fall Zeit fürs Nähen… Und ich finde man ist beim Nähen auch gut abgelenkt und beschäftigt genug, um nicht verrückt zu werden über all den Wahnsinn.

  8. Ja wahnsinn, Du hast wirlich viele tolle Teile genäht in 2020. ich könnte gar nicht in jeder Kategorie etwas nominieren, weil nur wenige Stücke entstanden sind…. Ganz toll ist der lange Rock und die Oberteile im Patchwork-Style. die sind echt der hammer und ich ziehe meinen Hut vor Deiner Geduld und Hingabe. Gerade im letzten Jahr fehlte mir die innere Ruhe für langwierige Projekte. Ich freue mich auf die Nähstücke die in diesem Jahr folgen werden. Sicher ist Dein Schrank inzwischen gut gefüllt – wie gehst Du damit um? Gibst Du Dinge weg oder ist noch Platz oder wirst Du weniger nähen? Das würde mich wirklich interessieren. LG und ein gutes Jahr 2021! Kuestensocke

    1. Das ist eine berechtigte Frage. Ich hab tatsächlich ziemlich viel Platz und hatte schon immer relativ viel Kleidung. Ich mag Auswahl und Abwechslung… Ich nähe zwar schon lange, aber bevor ich mit bloggen angefangen habe, längst nicht so viel. Der Weg zum komplett selbst genähten Kleiderschrank ist inzwischen so gut wie abgeschlossen. Es gibt nur noch einzelne liebgewonnene Stücke von Kaufkleidung und wenn ich in den letzten Jahren aussortiert habe, dann eben die gekaufte und Second Hand Ware. Meine genähten Teile trage ich so gut wie alle so lange bis sie kaputt und ausgeleiert sind und versuche, nicht aus ihnen „rauszuwachsen“. Nichtsdestotrotz müssen vermutlich demnächst auch mal genähte Teile aussortiert werden. Refashion ist eine Option, verschenken eine andere. Ich nähe deshalb schon bewusst überwiegend alltagstaugliche Kleidung. Ich liebe eigentlich Kleider und Röcke – aber im Home Office trag ich die nunmal nicht! Also näh ich sie auch nicht oft, obwohl es mir immer mal in den Fingern juckt, bei all den schönen Schnitten. Die Erfahrung zeigt, dass ich sowas nur zu Anlässen trage, von denen es leider gerade so gar keine gibt. Meine nächsten Projekte werden Stretchhosen und kuschelige Oberteile. Polyesterfreie Sportkleidung möchte ich auch noch mehr haben. Eine Regenjacke steht im Frühjahr auf der Liste – weitere Unterwäsche wird gebraucht, ich bin tatsächlich ziemlich pragmatisch. Laut einer Greenpeace Studie kaufen Menschen in Deutschland im Jahr 60 Kleidungsstücke pro Kopf. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, ich finde die Hälfte davon ist schon mehr als genug.

  9. Vor deiner selbstgenähten Garderobe ziehe ich den Hut. Du hast Deinen Stil gefunden. Für mich bist du durauch eine Inspirationsquelle. Ich freue mich auf deine neunen Kreationen. Lieben Gruß Jeanette

  10. Tolle Sachen hast du genäht! Meine Favoriten sind ja das Top mit Chevron Muster und der Pulli für deinen Bruder. Der ist ja sehr genial, kein Wunder, dass das erste Exemplar davon zu Tode getragen wurde!
    Ich muss sagen, ich bin Stoffkaufsmäßig ungefähr zum gleichen Zeitpunkt schwach geworden, wie du…das ist also bestimmt bloß diesem verflixten Jahr geschuldet. Allerdings bin ich dann auch noch beim Stokx-Jahresend-Sale etwas eskaliert. Nunja…jedenfalls habe ich jetzt genug Material für diverse Lockdowns! 😉
    LG Marlene

  11. Dein Näh-Jahr war wirklich sehr erfolgreich und ich staune immer wieder darüber, wie konsequent du in Stil und Farben bleibst. Und dein Rock ist ein (Kombi-)Traum …
    Liebe Grüße von Doro

    1. Ich hab gelernt zu unterscheiden zwischen Kleidung, die mir gefällt und Kleidung, die mir steht. Ich fokussier mich auf letzteres und denke manchmal, dass ich vielleicht ein bißchen experimentierfreudiger sein könnte. Aber letztlich will ich nichts produzieren, dass dann ungetragen im Schrank hängt und bleib „bei meinen Leisten“.

  12. Ich brauche jetzt auch einen Prosecco, es macht mich immer ganz ehrfürchtig deine krativen innovativen Projekte zu bestaunen, so auch heute nochmal in der Zusammenfassung! Die drei Dirndel Fotos sind der ultimative Kracher, du solltest dir ein Poster davon drucken lassen… Ich bin sehr gespannt auf deine gshoppten Stoffe und welche Fibremood Schnitte du dir ausgesucht hast, denn bei mir hängen auch schon drei an der Projektwand… 😉 I frei mi auf deinen blog in 21… Hug Sarah

  13. Es war eine Freude deinem Blog im letzten Jahr zu folgen. Ich finde deine genähten Teile richtig cool und sehr beeindruckend wie konsequent du deinem Farbschema und deinem Stil folgst. Gerne bin ich auch in diesem Jahr wieder dabei. LG Julia

    1. Danke liebe Julia! Ich finde Stil entwickelt sich ja immer irgendwie mit einem mit – und bei den Farben bin ich vielleicht auch zu eingegrenzt, aber mit den wenigen Tönen bin ich auf der sicheren Seite (weiß, dass sie mir stehen und auch zusammen passen). Mein nächstes Teil wird rosa, da taste ich mich gerade ran – etwas aus der Komfortzone.

  14. Das Color Blocking Top ist mein Favorit aus Deinem tollen Rückblick! Was stört Dich am Ara Shirt? Ich bin sehr zufrieden mit. Ich freue mich schon auf Deine Kreationen in 2021!
    Viele Grüße
    Julia

    1. Ich glaub in erster Linie war meine Stoffwahl für Afra nicht gut – ein eher labberiger Strick. Die Belege am Hals musste ich absteppen, da nix blieb wo es sollte und das ganze Shirt rutscht mir ständig nach hinten, so dass es um die Schultern rum einfach komisch aussieht. Ich weiß nicht ob ich es hätte größer oder kleiner nähen müssen, die Armausschnitte irgendwie verändern oder es wirklich am Stoff liegt (der zudem auch noch optisch irgendwie nicht war was ich mir vorgestellt hatte).

  15. Du zeigst hier eine beeindruckende Auswahl von wunderschönen Kleidungsstücken, mein Kompliment! Besonders gefreut habe ich mich ja über die Persephone Pants, mit der Du anscheinend zufrieden bist. Das ist so ein Schnitt, um den ich schon lange herumschleiche, bisher hat mich die Anpassung etwas abgeschreckt. Aber an Dir sieht sie toll aus!
    Und dieses Chevron -Top, wie genial istdas denn, bei einer abgelegten Hose nur ein Bein zu färben! Da kommen mir ja auch ganz viele Ideen für Upcycling..
    Lg
    Barbara

    1. Ja, ich mag den Persephone Schnitt – und er hat mir eigentlich auf Anhieb gepasst. Aber der Stoff aus dem sie genäht ist neigt ziemlich zum Ausleihern, so dass ich sie nochmal ein paar mm enger genäht habe im Schritt und an den Innenbeinnähten und kurz in Kochwasser geworfen. Jetzt sitzt sie nach dem Waschen super eng und dann trägt sie sich ein, aber trotzdem sieht sie nur frisch gewaschen wirklich so gut aus. Das find ich sehr schade, aber da kann man nichts machen. Vielleicht näh ich doch nochmal eine aus stabilerem Stoff.

  16. Den besten Nebendarsteller könntest du bestimmt fünfmal vergeben! Das ist immer so toll zu sehen, wie sich die Teile in deine Gesamtgarderobe einfügen. Wirklich schwierig, da einen Gesamtgewinner zu finden. Aber der Shibori-Sweater ist echt genial geworden! Ich bin sehr gespannt, was dir dieses Jahr so alles einfällt.
    Liebe Grüße Christiane

    1. Da hast du Recht – ich hab pragmatisch den Rock gewählt, weil da die meisten Beweisfotos existierten 😉 Dieses Jahr werden auf jeden Fall noch weitere schon gefärbte Shibori Stoffe vernäht und an Patchwork Kleidung und Upcycling bleib ich auch dran…

  17. So viele schöne Sachen, die du genäht hast und ich habe, glaube ich, schon mal erwähnt, wie toll ich es finde, dass du dir die Mühe machst, deine neu genähten Kleidungsstücke in unterschiedlichen Kombinationen zu zeigen.
    Ich bin ja besonders angetan von deinem Summer Shells Sweater kombiniert mit der Culottes.
    LG von Susanne

    1. Diese Fotoaktionen sind tatsächlich sehr hilfreich für mich im Alltag. Früher hab ich bei der Outfitauswahl am Morgen oft die Zeit verbraten, um vor dem Spiegel die stimmigste Kombi zu finden. Das brauch ich nicht mehr. Ich weiß jetzt welche Outfits super sind und zieh dann einfach eins an – die Session vor dem Spiegel fällt weg. Auch wenn ich verreise ist mein Kleidungsgepäck einfacher zusammenzustellen. Also, von daher win-win: ich hab was davon und ihr auch 🙂

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