Frances

Ihr Lieben, nehmts mir nicht übel, aber ich blog jetzt hier einfach mal weiter als wär grad keine Pandemie. Das Thema wird genug behandelt, anderswo, und zum Glück teilen wir uns alle ein Hobby, für das Zuhausebleiben mehr oder weniger Voraussetzung ist – und man der Situation daher auch gute Seiten abgewinnen kann. Auf hochproduktive Zeiten! (jaja, ich weiß, das klappt nur in Haushalten ohne kleine Kinder…)

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Er ist blau! Er hat Streifen! Er glitzert…

…. ich muss ihn haben! So ungefähr war das mit diesem Stoff und mir bei unserer ersten Begegnung letzten Sommer. Wir haben uns bei der Arbeit kennengelernt. Und noch am selben Tag ist er bei mir zuhause eingezogen.

Dabei bin ich doch eigentlich gar keine Glitzerpüppi. Trotzdem, dieser Stoff hatte einfach das gewisse Etwas.

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Blaue Stunde

Die blaue Stunde hat das schönste Licht zum Fotografieren. Sie findet täglich zwei mal statt, direkt vor Sonnenaufgang und direkt nach Sonnenuntergang. Die erste Möglichkeit erlebe ich Nachteule vor allem im Sommer (ist dann ungefähr die Zeit wo ich schlafen gehe Blog Posts schreibe). Und die zweite ist zur aktuellen Jahreszeit das einzige Zeitfenster, zu dem ich es schaffe, ein paar dämmerige Fotos von meinen genähten Werken zu machen. Für Landschaftsfotografie eignet sich diese Uhrzeit wirklich gut. Da hab ich selbst schon wundervolle Bilder gemacht. Aber bei den Klamotten… nunja.

Ich erzähl euch das außerdem, weil mein neues Teil im Kleiderschrank blau ist und in ungefähr einer Stunde genäht.

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Patchwork Top – eine Susan Eastman Hommage

Yeah, im Februar 2020 kann ich ein weiteres (Nummer 7) Projekt von meiner Make Nine Liste aus dem letzten Jahr abhaken. Besser spät als nie!

Ausgangspunkt dieses Projekts war ein spontaner Stoffkauf auf dem holländischen Stoffmarkt, vor ca 3 Jahren. Drei Jerseystoffe á 50 cm, die sehr schön zusammen passen (und deshalb auch als Paket verkauft wurden, ihr kennt vielleicht diese Stände mit den zusammen geschnürten Stoffrollen), fielen mir in die Hände.

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Glanzpunkte der flexiblen Nähplanung

Eine fast unendliche Geschichte ist das, die von meinem neuen Blouson. Ihren Anfang nahm sie im Herbst 2016 (also noch vor Amtsantritt von Donald Trump, das nur mal als Anhaltspunkt für das Zeitfenster der Entstehungsgeschichte), als ich meinen schwarzweißwilden Blouson genäht hatte. Den fand ich so gelungen, dass ich direkt im Anschluss einen zweiten zugeschnitten hatte, aus Glanzsatin. Dann kam der ein Winter dazwischen und der Blouson war zu dünn zum Anziehen (da muss man ihn ja logischerweise auch noch nicht nähen). Dann – keine Ahnung warum – hab ich die Schnittteile, in einem Karton verpackt, einfach vergessen.

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Schicki Nicki und die graue Maus

Ich bin ein Fan von Nickistoff. Weich, kuschelig, hält schön warm, sieht aus wie Samt (viel edler, aber genauso bequem wie Sweat) und es gibt ihn sogar in toller 100% Biobaumwollqualität. Schon ganz zu Beginn meiner Nähkarriere als Teenager hab ich mir Nickipullover genäht. Meine Freundinnen waren damals begeistert, so dass wir diese Teile dann im Rudel genäht haben (stimmts Rosamäh)?
Besonders schöne Nickis gibt´s bei Lebenskleidung und ich hab im letzten Jahr ein paar mal dort im Lagerverkauf in den Restekisten gestöbert. Dort werden größere und kleinere Stücke, z.T. mit Fehlern oder Löchern, zum kleinen Preis verkauft. Für Babyhosen reicht es fast immer, aber manchmal auch für mehr. Z.B. wenn man zwei Stücke der gleichen Farbe findet oder zusammen passende Stoffe. Ich hab über mehrere Besuche im Stofflager verschiedene Stoffreste „gesammelt“ und hatte zwischendrin auch mal die Idee, einen Patchworkpulli aus Nicki zu machen.

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Klappe, die 3.: Sewing Oscars 2019 – Extended Version

Wie die Zeit verfliegt – der HolyCows Blog wurde unbemerkt im Oktober 3 Jahre alt und hier kommt demnach schon der dritte Jahresrückblick! Es macht mich jedes Mal ganz stolz und zufrieden, mich durch meine Projekte zu klicken und einen Jahrespost zu schreiben. Denn das große Ganze sieht man ja immer erst am Ende. (Machts euch gemütlich, es gibt viel zu lesen und schauen!)

Here´s the big picture of 2019:

30 neue Kleidungsstücke (Schlüppis und verloren gegangene Jacke nicht mitgezählt):
3 Pullover, 3 Shirts, 2 T-Shirts, 7 Blusen(tops), 6 Hosen, 3 Röcke, 2 Kleider, 4 (Strick-)Jacken
Sehr übersichtliche Farbwelt: blau, gelb, grau, naturweiß, schwarz, braun
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Weihnachts-Outfits

Als letzte Projekte des Jahres 2019 möchte ich euch heute mein Weihnachts-Outfit vorstellen. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, beim Weihnachtskleid Sewalong mitzumachen, aber die Zeit im Dezember ist bei mir immer viel zu knapp. Dazu kommt, dass ich – wenn ich ehrlich bin – keinen wirklichen Bedarf habe für ein Weihnachtskleid. (Der schon gekaufte Schnitt wird aber sicherlich noch genäht, auf jeden Fall als Oberteilvariante) Natürlich verbringe ich Weihnachten auch nicht in Jogginghosen, aber so richtig festliche Kleidung ist eben auch nicht angesagt. Gestern bin ich z.B. ausgiebig in Wanderschuhen durch matschige Waldwege in meiner hessischen Heimat spaziert. Da ist ein schickes Kleid einfach nicht das richtige. Lieber bin ich deshalb Selmins Ruf gefolgt und steige beim 12 aus dem Stoffregal Thema im Dezember ein: Winterwonderstoff.

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Frau Hollys ups and downs

Ohje, es ist schon wieder ein ganzer Monat um seit meinem letzten Post und ich schaffe es wieder nur in einer Spätschicht, meine neuesten Werke online zu kriegen. Genäht sind sie schon länger, sogar schon mehrfach getragen… das bedeutet, zum Nähen hatte ich gerade noch Zeit, zum Bloggen aber nicht. Bei den kurzen Tagen muss ich es auch erstmal schaffen, bei Tageslicht Fotos zu machen. Mit der Fotolampe wie beim letzten mal geht es zwar notfalls auch, aber schöner ist es mit echtem Licht.
Aber so ist das manchmal, zu viele Dinge, zu wenig Zeit – zum Jahresende hin stapelt sich die Arbeit und außerdem ist mein Chor dieses Jahr voll ins Weihnachtskonzertbusiness eingestiegen und peformt gleich drei große Auftritte mit Weihnachtsliedern, die alle auswendig gekonnt sein müssen.

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Check it out now!

Markenkleidung, vor allem übertrieben teure, hat mich noch nie interessiert. Außer vielleicht als Teenager, als es Levi´s Jeans sein mussten. In der Schule trugen die modebewussten Mädchen karierte Benetton Strickpullis, die fand ich, naja, ziemlich spießig. Hab mir dann (ganz und gar unspießig) lieber selbst welche gestrickt, oder genäht. Besonders cool fand das damals aber auch keiner. Ich lebte in der hessischen Provinz, auch nach meiner Schulzeit noch für einige Jahre und das dortige Angebot an Stoffen war ziemlich überschaubar. Ein Stoffladen mit Regalen voller „nix dabei, dafür teuer“. Außer Kurzwaren vielleicht. Dann gab es diverse regionale Restpostenmärkte und einen Laden, der Produktionsüberhang eines lokalen Bekleidungsunternehmens verkauft hat. Vermutlich hat mein heutiger Hosenstoff dort den Weg zu mir gefunden, man nimmt dann aus Verzweiflung nämlich irgendwann alles, was einem so halbwegs gefällt. Der „Designer Glanz „, der Hauch von London, Glamour und High Street Fashion war zu verlockend, wenn man ihn in der Kleinstadt vorfindet. So war das früher, wir hatten ja nichts 😉

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