Achtung, Grauzone!

Mein Plan war gut. Die Wyome Boyfriend Jeans, die ich Ende Oktober genäht habe, hat mich so überzeugt, dass ich direkt ein zweites Modell nähen wollte. Ich hatte schönen grauen Denim bestellt – die Farbe war genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Stoff war allerdings ziemlich dünn – ich hatte es schon geahnt (260g/m² ist nicht viel für eine Hose). Aber dachte ganz optimistisch, das wird schon. Durch eine angerauhte Innenseite fühlte sich der Stoff trotzdem warm genug an, um ihn auch im Winter tragen zu können – denn das war meine Sorge.

Der Stoff hat ziemlich Stretch und deshalb hab ich mich entschieden, den Schnitt eine Nummer kleiner zu nähen. Die blaue Hose weitet sich beim Tragen und besonders am Bund verliert sie etwas am Sitz. Das ist für den Boyfriend Look zwar nicht so schlimm, aber ich wollte nicht, dass es durch das Elasthan dann alles noch weiter wird.

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Oh, boy!

Ich hab mir eine neue Jeans genäht. Eine Boyfriend Jeans genauer gesagt. Obwohl ich weder einen boyfriend habe noch einer bin. Das fand ich eigentlich ziemlich normal, ich hab ja auch schon so ein gekauftes Modell gehabt, Jahre getragen und verschlissen. (Weshalb ich nun eine neue haben wollte.)

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Das Beste? Reste!

Ich hatte es schon geahnt, dass meine Patchworkdecke to go, aka der Sweater, den ich im Januar genäht habe, nicht alleine bleiben würde. Erstens, die Entstehung macht so viel Spaß! Zweitens, ich hab immer noch jede Menge Reste. Für viele Pullis! Und drittens ist dieser erste Sweater so ein Lieblingsteil geworden, dass ich ihn immer, sobald er aus der Wäsche kommt, direkt wieder anziehe. Im Sommer war er Jackenersatz (selten, denn meistens war es ja zu warm für Jacken). Aber im Winter ist meine Erdgeschosswohnung im Altbau recht zugig, und bei den gestiegenen Heizkosten kann man nicht genug warme Pullover im Schrank haben!

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Sommer Kollektion

Es ist offiziell: ich hab übertrieben. Muss mir keiner sagen, weiß ich. Ich hatte offenbar in den letzten Wochen genug Zeit und Muße, viele meiner spontanen Näh Ideen direkt umzusetzen und nun fühl ich mich ein bißchen wie nach einem Shopping Rausch. Tolle Sachen, keine Frage – aber hätte ich die wirklich alle gebraucht….?

Es kommt ja immer eins zum anderen… hatte ich schonmal erwähnt, was für ein Verhängnis so ein Job im Stoffladen ist? Da kauft man immer wieder ungeplant Stoffe – und muss die natürlich dann auch vernähen und nicht nur lagern. Das hab ich diesmal schonmal geschafft. Von gekauft über gewaschen bis genäht vergingen bei dieser Kollektion (bis auf den puderrosa Leinen) nur wenige Tage.

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Preußisch Blau

Heute wirds blau. Knallblau. Blau blau blau… Enzianblau. Königsblau. Irgendwie dachte ich immer, dass der Begriff Preußisch Blau irgendwas mit Kaiser Wilhelm zu tun hat. Aber die Farbe wurde ganz zufällig entdeckt, als Alchemisten um 1700 herum versucht haben, Gold herzustellen… und blaue Farbe war damals noch teuer als Gold! (hier nachzulesen für Interessierte)

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Summervibes

Was braucht man in einem heißen Sommer? Eine Leinenhose. Ein Streifenshirt. Eine große Strandtasche…

Ich hatte im Juni sehr wenig Nähzeit zur Verfügung, aber Bedarf an sommerlich luftigen Hosen. Schöne T-Shirts hab ich auch nicht so viele, in den letzten Sommern sind fast immer Shirt-Blusen aus Webstoffen entstanden. Die ich auch sehr gerne mag und trage. Aber oft, vor allem im Home-Office, ist ein T-Shirt natürlich gemütlicher.

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Markenzeichen: Color Blocking

Immer wieder taucht ein Konzept in meiner selbst genähten und gestrickten Garderobe auf: das Color Blocking. Mein Faible dafür ist offensichtlich.

Heute zeige ich gleich zwei Projekte, die außerdem noch in meinen favorisierten Farben gestaltet sind – Herzlich Willkommen in meiner absoluten Komfortzone.

Mit dem gemusterten Pullover trete ich heute zum Zwischenstand beim Frühjahrsjäckchen-Knitalong vom MeMadeMittwoch Blog an. Da ich dieses Jahr gemeinsam mit Sarah die Gastgeberbeiträge schreibe, könnt ihr die Anfänge des Projekts hier nachlesen (und den 1. Zwischenstand auch).

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Bericht vom #jeanswochenende2022

Jeans nähen gehört nicht so wirklich zu meinen Lieblingsprojekten. Ich kann gar nicht sagen, warum, denn ich hab ja schon viele schöne Jeans genäht. (Hier, hier und hier) Meine Maße sind auch so, dass ich meistens keine riesigen Anpassungen vornehmen muss. Ein paar Millimeter von der Nahtzugabe wegnähen oder rauslassen hier und da – und meine Hose passt. Vielleicht ist das der Grund – es stellt keine wirkliche Herausforderung dar, ist aber mit viel Aufwand verbunden. Wie auch immer, wenn man seine Kleidung komplett selbst näht, kommt man ja nicht drum herum. Außer man verzichtet auch aufs Jeans tragen 😉

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Love. Peace.

Ich war nicht wirklich im Nähmodus in den letzten Wochen. Schon im Januar hatte ich eine „Mabel“ zugeschnitten, aus hellgrauem Baumwoll Feinstrick. Aber zum Nähen konnte ich mich nicht aufraffen und das hatte Gründe. Es war nämlich buchstäblich eine Herzensangelegenheit.

Ursprünglich wollte ich ein abgeliebtes T-Shirt ersetzen, das noch aus Zeiten von Kaufkleidung stammt. Am liebsten wollte ich es genau so wieder haben, denn es gibt so Lieblingsteile, von denen man sich ungern trennt, nicht mal, wenn sie immer löcheriger werden.

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Do more of what makes you happy.

Das ist ein gutes Leitmotiv, schon vor Jahren hab ich diesen Spruch auf einem Sofakissen verewigt um mich täglich daran zu erinnern. Macht nähen glücklich?Grundsätzlich ja, mal mehr mal weniger, je nach Projekt. Meine letzten beiden absoluten „happy projects“ haben mir verdeutlicht, was mich an meinem Hobby am meisten antreibt. Ich bin einer Idee, einer Inspiration gefolgt und keiner Anleitung – ganz einfach, weil es keine dafür gibt!

Meine Lieblingsprojekte sind also die mit einem großen kreativen Spielraum.

1. Patchworkdecke to go

Hollybwel – Meine Instagram Inspiration

Ein Instagram Profil aus Portland hat mich zu der Idee gebracht, ganz klassische Quilt/Patchworkmotive und Kleidung zu vereinen.

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